CAN-Hard- und -Software von National Instruments erleichert die Erstellung von CAN-Anwendungen, unabhängig davon, ob ECUs kalibriert, Diagnoseanwendungen für benutzerdefinierte USB-CANs erstellt, Fahrzeugdaten protokolliert oder HIL-Simulationen durchgeführt werden sollen. NI bietet CAN-Schnittstellen für USB, PCI, PXI, PCMCIA und NI CompactRIO mit einer Auswahl an Toolkits und APIs für verschiedene Anwendungsanforderungen an. Die CAN-Plattform von NI ermöglicht die kostengünstige Entwicklung und den Einsatz mehrerer CAN-Anwendungen.
Im Lieferumfang der NI-CAN-Schnittstellenkarten ist die flexible und bewährte Treibersoftware NI-CAN enthalten, die eine leistungsstarke Low-Level-Frame-API sowie eine einfach zu handhabende High-Level-Channel-API zur Verfügung stellt. Die Treibersoftware wird von NI LabVIEW, CVI und C/C++ nativ unterstützt. Jede Schnittstellenkarte umfasst zudem kostenlose CAN-Dienstprogramme, u. a. ein Kanal-Testpanel, ein Busüberwachungsprogramm und einen Datenbank-Editor.
Da die Schnittstellenkarten problemlos mit LabVIEW und anderer NI-Hardware eingesetzt werden können, gestaltet sich die Anwendungserstellung mit anderen NI-Produkten, z. B. Datenerfassungs- und modularen Messgeräten, denkbar einfach. Ein Großteil der NI-CAN-Schnittstellen verfügt über Funktionen zur Hardwaresynchronisation, so dass sich Daten über mehrere Embedded-Netzwerke synchronisieren und Messungen an CAN-Frames durchführen lassen.
CAN-Toolkits von NI erweitern die Funktionen von CAN-Schnittstellen und sorgen für eine schnellere und einfachere Entwicklung von Diagnose- und Kalibrieranwendungen. Das NI ECU Measurement and Calibration Toolkit unterstützt die Entwicklung von Mess- und Kalibrieranwendungen, die für den Entwurf und die Validierung elektronischer Steuereinheiten eingesetzt werden. Mithilfe des Automotive Diagnostic Command Set (ADCS) sind Anwender in der Lage, anspruchsvolle CAN-Diagnoseanwendungen für den Automotive-Bereich zu erstellen. Das Set nutzt Industriestandard-Diagnoseprotokolle, u. a. Key Word Protocol 2000 (KWP2000) und Diagnostics on CAN (Universal Diagnostic Services (UDS), welche die Entwicklung leistungsstarker und benutzerdefinierbarer Anwendungen in LabVIEW und C ermöglichen.