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Rekonfigurierbare ZF-Transceiver

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  • Mehrere synchronisierte Ein- und Ausgänge
  • Echtzeitbandbreite bis 20 MHz
  • Bis zu 200 MS/s und 14-bit-Auflösung
  • Benutzerdefinierbare Xilinx-FPGAs
  • Programmierung mit dem NI LabVIEW FPGA Module
  • Integrierte Digitalauf- und -abwärtswandler

Die ZF-Transceiver-Module mit rekonfigurierbaren I/O von National Instruments sind benutzerdefinierbare Messgeräte mit mehreren Ein- und Ausgängen, die sich für SDR-Anwendungen (Software Defined Radio), automatisierte Spektrumüberwachungen, Echtzeit-Spektrumanalysen und weitere Echtzeitanwendungen wie z. B. RFID-Prüfsysteme und Emulation von Mobilfunkbasisstationen eignen. Sie besitzen Hochgeschwindigkeits-D/A- bzw. -A/D-Wandler mit hoher Auflösung und integrierte Digitalaufwärts- und -abwärtswandler mit einer 20-MHz-Bandbreite. Die Module basieren auf leistungsstarken FPGAs von Xilinx, die mit dem LabVIEW FPGA Module programmiert werden können und sich somit für einfache bis komplexe Hochgeschwindigkeits-Signalverarbeitungs- und -analyseanwendungen sowie für Modulationsaufgaben eignen.

Anbindung an RF-Hardware von NI
Wird der Transceiver zusammen mit dem Abwärtswandler NI PXI-5600 und dem Aufwärtswandler NI PXI-5610 eingesetzt, können benutzerdefinierbare FPGA-basierte RF-Anwendungen mit Frequenzen bis zu 2,7 GHz und Echtzeitbandbreiten bis zu 20 MHz realisiert werden. Mit dem Chassis NI PXIe-1065 lassen sich jeweils zwei Auf- und Abwärtswandler mit dem Modul NI PXIe-5641R verbinden und für die Signalerfassung und -erzeugung synchronisieren.

Hochgeschwindigkeits-Daten-Streaming
Mithilfe von leistungsstarken Speicherlösungen wie dem 1-TB-Festplattensystem NI 8260 können Zeitbereichs-ZF-Daten mit mehr als 100 MB/s kontinuierlich aufgenommen werden, während auf dem FPGA des Transceivers gleichzeitig Messungen und Analysen in Echtzeit durchgeführt werden.

Programmierung
Die ZF-Transceiver von NI können auf verschiedene Arten programmiert werden. Um die Inbetriebnahmezeit zu verkürzen, bietet es sich an, eine vorkompilierte FPGA-Anwendung zusammen mit einer einfach zu handhabenden Host-API zu verwenden. Für anspruchsvollere FPGA-basierte Anwendungen sollten LabVIEW FPGA und der Treiber NI-RIO für die Hochgeschwindigkeitskommunikation zwischen Host und FPGA bzw. zur grafischen Programmierung eingesetzt werden. Zu guter Letzt ermöglicht eine der neuesten Funktionen des LabVIEW FPGA Module – die Verdrahtungen zur asynchronen Zeitsteuerung- (Asynchronous Timing Wires) – die asynchrone Verbindung zwischen Signalerfassungs-, -verarbeitungs- und -erzeugungsblöcken im LabVIEW-FPGA-Blockdiagramm.