- Anbindung der LabVIEW-Oberfläche an Simulationsmodell während es in Simulink® von The MathWorks, Inc. ausgeführt wird
- Einsatz von LabVIEW zur Kommunikation mit in Simulink erstellten Modellen
- Anbindung von Modellen an Echtzeit-I/O für Prototypenerstellung, Serieneinsatz und HIL-Simulation
- Einfaches Hinzufügen von Datenerfassungs-, CAN- und FPGA-I/O über konfigurationsgestützten Dialog
- Einsatz von Stimuli über mehrkanalige Datenprofile
- Festlegung von Datenprotokollierungsfunktionen mit unterschiedlichen Abtastraten für jeden Kanal, zur Optimierung der Dateigröße und Leistungsfähigkeit der Anwendung
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Das LabVIEW Simulation Interface Toolkit von National Instruments ermöglicht eine nahtlose Verbindung zwischen NI LabVIEW und der Software Simulink® von The MathWorks, Inc. Mithilfe des LabVIEW Simulation Interface Toolkit sind Anwender in der Lage, individuelle LabVIEW-Benutzeroberflächen zur Ansicht, Steuerung und Regelung von Simulationsmodellen während der Laufzeit zu entwickeln. Das Toolkit bietet zudem ein Plug-in für den Real-Time Workshop® von The MathWorks, Inc. zum Import von in Simulink erstellten Modellen in LabVIEW. Mit diesen Funktionen kann ein Modell von der Softwareverifizierung bis hin zur Erstellung eines realen Prototypen und für die Hardware-in-the-Loop-Simulation verwendet werden.
Überprüfung von Modellen mit der LabVIEW-Benutzeroberfläche
Mithilfe des LabVIEW Simulation Interface Toolkit können individuelle Benutzeroberflächen für in Simulink erstellte Modelle entworfen werden. Der Connection Manager des Toolkits umfasst ein konfigurationsbasiertes Hilfsprogramm zur Anbindung einer LabVIEW-Benutzeroberfläche an die Simulink-Modelle, ohne dass eine Programmierung erforderlich wäre. Über die benutzerdefinierte Oberfläche lassen sich die Modelle auf einem Desktop-PC einfach simulieren, analysieren und verifizieren. Eine individuelle Benutzeroberfläche für ein Simulationsmodell kann mithilfe der folgenden vier Schritte erstellt werden:
Schritt 1: Fügen Sie mithilfe des LabVIEW Simulation Interface Toolkit einen Signal-Probe Block in Simulink hinzu. Dieser ermöglicht die Kommunikation zwischen LabVIEW und Ihren Modellen, die in Simulink ausgeführt werden.
Schritt 2: Erstellen Sie eine LabVIEW-Benutzeroberfläche, indem Sie Bedien- und Anzeigeelemente auf dem LabVIEW-Frontpanel ablegen.
Schritt 3: Nutzen Sie den Connection Manager des Toolkits, um die Verbindungen zwischen der LabVIEW-Oberfläche und Ihrem Modell festzulegen.
Schritt 4: Starten Sie die Simulation in der Simulink-Umgebung, indem Sie in der LabVIEW-Oberfläche 'Ausführen' wählen.
Einsatz von Modellen auf Echtzeithardware
Das LabVIEW Simulation Interface Toolkit bietet zudem ein Plug-in für den Real-Time Workshop® von The MathWorks, Inc., welches den Import von in Simulink erstellten Modellen in LabVIEW vereinfacht. Wird diese Funktion zusammen mit LabVIEW Real-Time eingesetzt, können Modelle auf einer Vielzahl von Echtzeit-I/O-Plattformen implementiert werden. LabVIEW ermöglicht die Auswahl der passenden Echtzeitplattform entsprechend den Anwendungsanforderungen.
Das LabVIEW Simulation Interface Toolkit vereinfacht mithilfe des Connection Managers die Anbindung von Modellen an Analog-, Digital- und protokollbasierte I/O-Geräte. Zusätzlich zur Konfiguration der Benutzeroberfläche und der I/O ermöglicht der Connection Manager das einfache Hinzufügen von Stimuli über mehrkanalige Datenprofile. Anwender können zudem für jeden Kanal Datenprotokollierungsfunktionen mit unterschiedlichen Abtastraten festlegen, um so Dateigrößen und die Leistungsfähigkeit der Anwendung zu optimieren. Alle diese Funktionen können ohne Programmierung konfiguriert werden. Es ist jedoch möglich, mithilfe der grafischen Programmierung von LabVIEW die Konfiguration noch weiter anzupassen und weitere Funktionen hinzuzufügen.
Simulink® und Real-Time Workshop® sind eingetragene Warenzeichen von The MathWorks, Inc.
Zusätzliche Produktinformationen
Technische Dokumentation
Zusammenfassung der Spezifikationen
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